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Kinder und Jugend im Fokus: „Wilde“ Freizeitangebote, die Spaß machen

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Spielkultur Berlin-Buch e.V.
Martyn Sorge-Homuth, Projektleiter
Telefon:0 30/32 50 56 19
Website:www.spielkultur-buch.de
Foto von Martyn Sorge-Homuth und Projektleiter, Spielkultur Berlin-Buch e.V., Berlin-BuchFoto von Martyn Sorge-Homuth und Projektleiter, Spielkultur Berlin-Buch e.V., Berlin-BuchFoto von Martyn Sorge-Homuth und Projektleiter, Spielkultur Berlin-Buch e.V., Berlin-BuchFoto von Martyn Sorge-Homuth und Projektleiter, Spielkultur Berlin-Buch e.V., Berlin-BuchFoto von Martyn Sorge-Homuth und Projektleiter, Spielkultur Berlin-Buch e.V., Berlin-BuchFoto von Martyn Sorge-Homuth und Projektleiter, Spielkultur Berlin-Buch e.V., Berlin-BuchFoto von Martyn Sorge-Homuth und Projektleiter, Spielkultur Berlin-Buch e.V., Berlin-Buch

Wilde Welt, junge Ideen

Stand: März 2025

Bei einem örtlichen Verein kann man mal so richtig Dampf ablassen, denn neben dem regelmäßigen gemeinsamen Kochen gibt es viele interessante Aktivitäten.

Der „Spielkultur Berlin-Buch e.V.“ hat sich auf die Fahne geschrieben, verschiedene Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche anzubieten.
Dabei kann das Gebäude des Vereinssitzes auf eine lange Tradition bis 1988 zurückblicken. Seit 2015 führt Martyn Sorge-Homuth als Projektleiter mittlerweile acht unterschiedliche Angebote mit derzeit 22 engagierten Mitarbeitern. Dieser bringt dabei viel Erfahrung ein, da er bereits zu DDR-Zeiten von 1981 bis 1998 ehrenamtlich im Kinder- und Jugendbereich tätig war. Aus dieser Leidenschaft heraus gründete er später den heutigen Bucher Verein.

Kinder im Wald
Ein einzigartiges Vorzeigeprojekt ist der Waldkindergarten „Waldkind“ in der Wiltbergstraße 29 a, bei dem Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren betreut werden. Dabei geht es darum, Natur hautnah und mit allen Sinnen zu erleben.
„Täglicher Treff ist an unserem Bauwagen, von wo aus es dann losgeht, um Wald und Wiese zu erkunden“, beschreibt Martyn Sorge-Homuth den Ansatz. So werden Stöcke, Zapfen oder Baumrinde gesammelt, Pflanzen und Käfer bestimmt oder es wird sich beim gemeinsamen Lagerfeuer ausgetauscht. Ebenso geht es darum, den Lauf der Jahreszeiten zu beobachten und die Stille in sich aufzunehmen. Aktuell gibt es sogar noch freie Plätze. Einen guten Einblick kann man sich beim jährlichen „Tag der offenen Tür“ verschaffen.

Matsch und Moor
Dazu ergänzt sich gut ein weiteres Projekt. Die „Moorwiese“ ist ein Abenteuer- und Archäologiespielplatz neben der „Grundschule Am Sandhaus“, bei dem Kinder im Alter von sechs bis 16 Jahren die Möglichkeit haben, von Mittwoch bis Samstag, jeweils am Nachmittag, in die Bronze- und Steinzeit einzutauchen. So kann man Hütten bauen, Feuer machen, etwas aus Lehm formen oder sich beim Bogenschießen, Töpfern oder Modellieren ausprobieren. Sehr dankbar ist man über Spenden von Konstruktionsholz, um das Klettergelände zu erweitern. Allerdings soll auf der derzeitigen Fläche neuer Wohnungsbau entstehen und es gibt die Überlegung, die „Moorwiese“ um hundert Meter zu versetzen.
Zu dem täglichen Angebot gibt es regelmäßig einmal im Jahr eine Veranstaltung. Beim Familienfest „Matsch Mooor“, das im Juni stattfindet, kann man sich so richtig austoben, denn dort bekommt jeder seinen „Lehm“ ab. „Das ist bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Es geht wirklich wild zu, denn Ziel hierbei ist es, dass alle voll mit Lehm bekleckert sind, sich gegenseitig beschmieren, und mal so richtig aus sich rauskommen, wobei zusätzlich die Wasserrutsche genutzt werden kann“, berichtet Martyn Sorge-Homuth amüsiert.

Wild in der Wiltbergstraße
Besonders ungezügelt geht es von Montag bis Samstag in der „Wilden Welt“ in der Wiltbergstraße zu. In einem Birkenwäldchen gelegen, kann man sich der Natur ganz nah fühlen. Aus der Erde erheben sich Lehmhügel, die zu erklimmen sind. Daneben kann man Hölzer sammeln oder im Gräserdschungel die kleinen und großen Bewohner kennenlernen. Dazu bietet der Verein begleitete Veranstaltungen für Schulen und Kitagruppen an, die Abenteuer pur erleben können. Sehr beliebt dabei sind der Wildtipibau und das Feuermachen.

Treffpunkt Schleife
Seit einem Jahr ist der Verein zusätzlich für den ehemaligen „Schülerclub Heinersdorf“ zuständig. Unter dem neuen Namen „Treffpunkt Schleife“ wird der Aktivspielplatz weitergeführt. Darüber hinaus wird die „Schleife“ von anderen sozialen Einrichtungen genutzt, die diesen Standort zu einem weiteren beliebten Treff für junge Menschen ausbauen werden.

Mobiles Klima
Dem Verein sind Klima und Umwelt große Anliegen. Um noch mehr Nachwuchs dafür zu erreichen, gibt es das eigene „Klimamobil“. Dabei handelt es sich um einen kleinen Transporter, der regelmäßig im Bezirk Pankow unterwegs ist und an bestimmten Plätzen umweltbezogene Aktionen veranstaltet. Ausgestattet mit vielen Materialien, wird auf öffentlichen Plätzen Wissenswertes spielerisch und interessant nähergebracht.

Spielwagen unterwegs
Ein weiteres mobiles Freizeitprojekt ist der „Spielwagen“, der ebenfalls in der gesamten Region Pankow unterwegs ist. Dieser lädt Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 13 Jahren zu einem pädagogisch betreuten Angebot ein. Dazu kommt das bunte Fahrzeug am Nachmittag für mehrere Tage an den selben Standort direkt zu den Kindern und bietet verschiedene Aktionen an. Dabei geht es mit Ballspielen, Slackline oder dem Trampolin sehr sportlich zu. Wer sich lieber kreativ betätigen möchte, kann Schmuck herstellen, malen und basteln oder sich beim Schminken austesten. Zusätzlich laden einzelne Projekte wie Zirkus, Musik, Theater oder Film ein. Unter www.der-spielwagen.de kann man stets aktuell sehen, wo und wann der nächste Halt sein wird.

Mädchen im Blick
Neben den Aktivitäten ist es dem Team um Martyn Sorge-Homuth ein wichtiges Anliegen, Beratungsangebote bereitzustellen. So gibt es den sehr beliebten Mädchentreff. Bei diesem können Mädchen und junge Frauen speziell auf ihre Bedürfnisse angepasste Workshops nutzen. Dazu gibt es eine persönliche Beratung, bei der mädchenspezifische Fragen auf den Tisch kommen, die ihnen auf den Nägeln brennen. „Hier haben wir zusätzlich Zulauf aus dem Flüchtlingsheim, was für die Mädchen von dort eine willkommene Abwechslung ist“, freut sich Martyn Sorge-Homuth über so viel Zuspruch.

Heiße Menüs
Eine feste und beliebte Anlaufstelle ist der Kinderclub „Der Würfel“. Dieser befindet sich in der Wolfgang-Heinz-Straße 45 und ist Montag bis Mittwoch von 13.30 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet. Die großzügigen Räumlichkeiten laden ein, sich ganz ohne Eltern zu entfalten. So kann man Hausaufgaben machen, in der Bibliothek stöbern oder mit dem Kicker spielen. Ein besonderer Höhepunkt ist das tägliche Kochen, das allen viel Spaß macht. Dabei geht es darum, aus Lebensmitteln, die durch einen Sponsor gestellt werden, ein frisches Menü zu zaubern und anschließend in gemütlicher Runde bei Gesprächen zu genießen. Der „Würfel“ kann auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten genutzt werden und dient damit zusätzlich als Begegnungsstätte, bei der sich alle Generationen wohlfühlen können.

Angebote auf einen Blick
Waldkindergarten „Waldkind“
Moorwiese: Abenteuerspielplatz
Wilde Welt: Natur-Spielfläche
Treffpunkt Schleife: Aktivspielplatz
Spielwagen: Mobile Projekte
Klimamobil: Mobile Umweltideen
Mädchentreff Berlin-Buch
Der Würfel: Kindertreff, Bibliothek

Erstellt: 2025